Altersbedingte Makuladegeneration: Auf Warnsignale achten

Jedes Jahr erkranken weltweit rund 500.000 Menschen an einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Ein gesunder Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen und bestimmte medizinische Maßnahmen können Beeinträchtigungen reduzieren.

Es sind Zahlen, die beunruhigen. Die senile oder altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist in den Industriestaaten Hauptursache der Erblindung bei Menschen über 50. Die AMD verursacht 32 Prozent der Neuerblindungen. Weltweit sind 25 bis 30 Millionen Menschen davon betroffen, ca. 500.000 Neuerkrankungen kommen jährlich dazu. In Deutschland leiden an einer Form der Makuladegeneration schätzungsweise rund zwei Millionen Menschen.

Dabei lassen sich zwischen zwei Formen des AMD unterscheiden. Bei der trockenen Makuladegeneration lagern sich Stoffwechselabbauprodukte in der Makula ab. Das hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Netzhaut und schädigt die Sinneszellen. Bei der feuchten Makuladegeneration wiederum bilden sich unreguliert Gefäße unter der Netzhaut. Diese Gefäßschicht kann Blutungen hervorrufen oder zu Flüssigkeitseinlagerungen in der Makula führen, die die Netzhautfunktionen massiv beeinträchtigen. Während bei der trockenen AMD das Sehvermögen an sich beeinträchtigt wird, leiden Betroffene bei der feuchten AMD unter einem verzerrten Sichtfeld und eingeschränkter Sehschärfe. Im Endstadium vernarbt die Netzhaut mehr und mehr, was zu einer immer stärkeren Einschränkung des Sehvermögens führt.

Entscheidend ist, dass die altersbedingte Makuladegeneration frühestmöglich erkannt und behandelt wird. In der Augenheilkunde stehen dafür zahlreiche Messinstrumente zur Verfügung. Patienten können auch selbst auf Warnsignale achten: Ein erstes Anzeichen für eine AMD ist oft ein stetig anwachsender grauer Fleck im Sichtfeld, der vor allem beim Lesen wahrgenommen wird und das Entziffern einzelner Buchstaben erschwert. Mit der Zeit wird es schwieriger, Objekte genau zu fixieren. Außerdem kommt es zu einer verzerrten Wahrnehmung, sodass Linien nicht mehr gerade erscheinen. Kontraste verlieren zunehmend an Schärfe und Farben an Intensität. Eine AMD ist schmerzhaft und entwickelt sich in der Regel langsam. Daher ist dazu geraten, dass Menschen ab 50 sich regelmäßig augenärztlich untersuchen lassen, um AMD-Risiken zu vermeiden und einen Behandlungsleitfaden zu entwickeln.

Denn die feuchte AMD kann wirksam behandelt werden. Die vorrangige Methode ist die intravitreale Medikamenteneingabe (kurz: IVOM), bei der Medikamente in das Auge injiziert werden, die das Wachstum der Gefäße behindern – und damit die Auslöser der feuchten AMD. Diese Maßnahme ist kurz und einfach und erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung.

Hingegen kann die trockene AMD bislang nicht therapiert werden. In manchen Fällen kann die Einnahme bestimmter Vitaminpräparate den Fortschritt der Krankheit verlangsamen, nicht aber aufhalten oder gar umkehren. Eine Netzhautuntersuchung ergibt, ob eine Behandlung mit Vitaminpräparaten erfolgversprechend sein kann.

Wichtig: Jeder kann selbst etwas für die Gesunderhaltung der Augen tun. Der Lebensstil ist ganz entscheidend für die Entwicklung einer AMD. Rauchen erhöht die Risiken, Lebensmittel mit vielen Antioxidantien verlangsamen den Zellabbau – das ist gut fürs Auge. Ebenso verringern Sonnenbrillen mit hohem UV-Schutz schädliche Lichteinwirkung.

Augenarzt Dr. Oded Horowitz bietet in seinen Praxen in Düsseldorf im Ärztehaus von „Medplus Nordrhein“ an der Oststraße und im Stadtteil Gerresheim die komplette konservative Untersuchungs- und Diagnostikpalette der Augenheilkunde an. Auf diese Weise können Dr. Oded Horowitz und seine Kollegen rechtzeitig auf Veränderungen reagieren und schwerwiegende Augenerkrankungen und Sehbeeinträchtigungen verhindern beziehungsweise therapieren. Dr. Oded Horowitz behandelt sowohl die feuchte als auch die trockene Makuladegeneration mit der intravitrealen Medikamenteneingabe (IVOM). Mehr Informationen: www.augenarzt-in-duesseldorf.de und www.medplus-nordrhein.de.

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