Krafttraining – Warum nicht nur Bodybuilder darauf schwören

Mit dem Begriff Krafttraining verbinden viele die übermäßig definierten Körper von Bodybuildern. Doch wer glaubt, es handele sich bei Krafttraining lediglich um Gewichtestemmen und Muskelaufbau, der irrt. Tatsächlich ist diese Trainingsart für nahezu jeden zu empfehlen, der sich gesund und fit halten möchte.

Was ist Krafttraining?

Krafttraining kann sehr vielschichtig und abwechslungsreich sein. Es geht keinesfalls nur um das Stemmen von Gewichten. Im Gegenteil: Moderne Trainingsmethoden basieren auf verschiedenen Gymnastikübungen sowie Gerätetraining. Dabei werden möglichst sämtliche relevanten Muskelgruppen des Körpers trainiert. Krafttraining kann also auch spezielle Rückenübungen oder Situps enthalten. Es geht darum, Muskeln, die im Körper vielfältige Funktionen übernehmen, zu kräftigen und damit die körperliche Fitness zu steigern. Experten meinen, dass Krafttraining damit mindestens genauso wichtig für die physische Gesundheit ist wie Ausdauertraining.

Was bewirkt Krafttraining gesundheitlich?

Krafttraining hat einige positive gesundheitliche Aspekte zu bieten. Zum einen werden selbstverständlich die einzelnen Muskelgruppen definiert. Der gesamte Körper ist damit straffer und fester. Dies stellt bereits einen optischen Nutzeffekt dar. Darüber hinaus kann – bei entsprechender Ernährung – der gezielte Muskelaufbau auch mit einer Gewichtsreduktion einhergehen. Die Muskeln verbrauchen Energie. Diese wird über die Nahrung aufgenommen. Was der Körper generell nicht verwerten kann, landet in unschönen und leider auch ungesunden Fettdepots. Werden jedoch Muskeln aufgebaut, kann die Energie anders umgesetzt werden. Muskelaufbau führt in dem Falle also zu Fettabbau. Nicht nur optisch ist dies von Vorteil, sondern führt langfristig auch zu einem gesünderen Herzkreislaufapparat und einer besseren Durchblutung.

Warum ist Krafttraining für jeden sinnvoll?

Übergewicht ist nicht nur ein optisches Problem, sondern belastet den Körper auch gesundheitlich. Sowohl Organe als auch Knochen und Gelenke leiden unter überflüssigem Körperfett. Dem wirkt Krafttraining somit entgegen. Viele verlassen sich beim Abnehmen jedoch auf klassische Ausdauersportarten wie etwa Laufen. Diese können zwar durchaus gesund sein, bergen jedoch die Gefahr, dass nicht nur Gewicht reduziert, sondern auch Muskelmasse abgebaut wird. Die Gewichtsabnahme erfolgt also unter anderem auch an den falschen Stellen. Dies wird durch Krafttraining vermieden.
Gleichzeitig werden die Gelenke und der Haltungsapparat durch stärkere Muskeln besser gestützt. Wer also regelmäßig Krafttraining betreibt, leidet weniger unter Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Knieproblemen etc.

Wann muss auf Krafttraining verzichtet werden?

Grundsätzlich eignet sich Krafttraining für jeden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn gesundheitliche Einschränkungen wie beispielsweise bestehende Rückenprobleme oder chronische Beschwerden in Hüfte oder Knien festzustellen sind. Auch Menschen, die unter Kreislaufproblemen oder Herzerkrankungen leiden, sollten vorsichtig sein. Es empfiehlt sich, vor Beginn des Krafttrainings einen Arzt aufzusuchen und zu klären, ob es gesundheitliche Bedenken gegen den gewünschten Sport gibt. Ist dem so, muss jedoch nicht zwangsläufig auf Krafttraining verzichtet werden. Vielmehr ist es dann wichtig, einen kompetenten Trainer oder ein gutes Studio zu finden, in dem das gesundheitsorientiertes Training unter professioneller Anleitung und unter Berücksichtigung der bestehenden gesundheitlichen Probleme stattfinden kann.

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